Eine Bemerkung zu: DER TIGER

Gestern Abend schaute ich DER TIGER auf Prime. Die Kritiken über diese deutsche Filmproduktion verhießen wenig bis nichts Gutes. 

 Was ich nicht alles über den Film gelesen habe. Fast, dass ich den Film rechts liegen ließ. Las ich doch (fast) nur Negatives. Für mich ein Antikriegsfilm, der emotional überrascht. Der die Sinnlosigkeit des Krieges, das bedingungslose Befolgen von unmenschlichen Befehlen aufzeigt. Auch das spooky Ende hatte mich düster überrascht. "Wir ernten, was wir säen“, sagte sein bester Freund, der schon verstorbene Oberst, der ihn vor dem "Fegefeuer" den letzten Schritt gehen ließ. Als der Film aus war, war mir bewusst, warum, in heutiger Zeit so eine Produktion nicht in die Agenda passt. Der Film weckt wahrlich keine Begeisterung für das Töten, den Krieg. Schon gar nicht an der Ostfront.

Nachtrag: Als ich am Ende des Films verstand, dass die Besatzung des TIGERS schon zu Beginn des Filmes vernichtet wurde, die weitere Handlung sich in dem Moment vom Leben zum Tod des Kommandanten, seinen tragischen Erinnerungen, eigenen Verfehlungen und Zweifeln abspielt, werde ich den Film ein zweites X anschauen. Der Film erscheint wie eine Analogie auf Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri. Der letzte Kampf der Seele in den Zwischenwelten.
 
PS.2: Die Schauspieler sind auch gut. Insbesondere der "Pimpf". Der wird bald in Übersee gebucht werden. Wetten? 

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